Das Modell im Detail

Honorar, Beteiligung — oder beides.

Klassische Beratung hat ein Anreizproblem: Der Berater verdient am Tagessatz, nicht am Ergebnis. Ich drehe das um. Ein Teil — oder in Ausnahmefällen die Gesamtheit — meiner Vergütung kann in einer Beteiligung an eurem Unternehmen bestehen. International nennt man das Consulting for Equity.

Das Ergebnis: Ich habe denselben Anreiz wie ihr. Euer Exit, eure Bewertung, euer Erfolg — daran verdiene ich. Oder eben nicht.

Drei Wege der Zusammenarbeit

Honorar

Klassischer Tagessatz oder Retainer. Immer möglich.

Honorar + Beteiligung

Reduzierter Cash-Anteil, ergänzt um eine Beteiligung. Der häufigste Fall — schont eure Runway und alignt unsere Interessen.

Beteiligung

In Ausnahmefällen, nach eigener Due Diligence, wenn ich von Produkt, Markt und Team überzeugt bin.

Häufige Fragen

Wie hoch ist so eine Beteiligung typischerweise?

Marktüblich für Advisor sind 0,25–1 % — abhängig von Phase, Umfang und Dauer des Engagements. Ein Pre-Seed-Startup mit intensivem Mandat liegt am oberen Ende, ein Series-B-Unternehmen mit reinem Sparring am unteren. Die genaue Zahl ist Teil unseres Gesprächs, keine Preisliste.

Bekommst du echte Geschäftsanteile?

In der Regel nicht — und das ist gut für euch. Echte GmbH-Anteile bedeuten Notartermine und steuerliche Komplexität. Der Standard in Deutschland sind virtuelle Anteile (VSOP / Phantom Shares): ein vertraglicher Anspruch, der beim Exit oder Erlösereignis ausgezahlt wird. Kein Notar, keine Stimmrechte, keine Verwässerung eurer Governance.

Wie funktioniert Vesting?

Wie bei Mitarbeiterbeteiligungen: Die Beteiligung wächst über die Laufzeit an, üblich sind 24 Monate mit monatlichem Vesting und einem Cliff von 3 Monaten. Trennen wir uns vorher, verfällt der noch nicht erdiente Teil. Ihr geht also nie in Vorleistung.

Was, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert?

Beide Seiten können mit 30 Tagen Frist beenden. Ihr behaltet alles Erarbeitete, ich behalte nur den bereits gevesteten Teil. Genau deshalb ist das Modell fair: Es zwingt mich, dauerhaft Wert zu liefern.

Gibt es dafür Standardverträge?

Ja. International haben sich die Vorlagen des Founder Institute etabliert (FAST für Advisory, EASE für Dienstleistung gegen Beteiligung); in Deutschland arbeiten wir auf VSOP-Basis mit eurem bestehenden Beteiligungsprogramm oder einer schlanken Einzelvereinbarung. Euer Anwalt prüft mit — meiner auch.

Arbeitest du auch rein gegen Honorar?

Ja, selbstverständlich. Die Beteiligungsoption ist ein Angebot, keine Bedingung.

Klingt nach eurem Modell?

30 Minuten, unverbindlich, ohne Pitch — wir finden heraus, ob es passt.

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