Georg Weidner
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Firefox Addon: Taboo speichert offene Tabs zum späteren lesen übersichtlich

Gerade beim Überfliegen von Nachrichten oder der Quellensuche für eine Arbeit geht es jedem ähnlich: Es sammeln sich unzählige offene Seiten im Firefox. Das geht einige Zeit gut, doch da man vieles eigentlich erst später lesen oder verarbeiten will werden es im Lauf der Zeit immer mehr und mehr offene Tabs.

Bei mir waren es mittlerweile über 50 als ich die Aktualisierung auf Firefox 3 vorgenommen habe – das war schon nicht mehr wirklich praktikabel. Also die Gelegenheit genutzt und auch fündig geworden: Taboo

Die Handhabung von Taboo ist extrem einfach: Mit einem Klick auf den linken Button in der Navi-Leiste wird die Seite gespeichert. Alle gespeicherten Seiten können mit dem anderen Button dann wieder angezeigt werden.

Der Vorteil zu Lesezeichen liegt vor allem in der Geschwindigkeit (1 Klick) und darin, dass Taboo Screenshots von den Seiten mitspeichert, was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht.

So sieht die Ausgabe der gespeicherten Seiten aus:

Das war’s auch schon – eigentlich nicht sonderlich spektakulär und doch extrem hilfreich!

Link zu Taboo

Das teuerste Netzwerkkabel der Welt…

Wer hat sich auch schonmal über Leute gewundert, die den Sound ihrer Stereoanlagen mit extra teuren Goldkabeln zu ihren Boxen schicken?

Tja, die Firma Denon hat nun auch etwas für uns Computerphile im Angebot:

Das AK-DL1: Ultra Premium Denon Link Cable! – ein Ethernetkabel

Made from high purity copper wire and high performance connection parts, the AK-DL1 will bring out all the nuances in digital audio reproduction from any of our Denon DVD players with the Denon Link feature.  Attention to detail when building this cable was used by employing high quality insulation, tin-bearing alloy shielding and woven jacketing to reduce vibration and to add durability.

Toll Sache, nicht wahr? Vor allem der Preis – denn was viel kostet bringt auch viel: Schlappe 499 Dollar werden für die 1,5 Meter Kabel fällig!

Und nein, an dem Kabel ist rein gar nichts besonderes… Auch im Großhandel für 2 Euro pro Meter zu haben…

Link zu Denon

Achtung: Bald kann der Besitz alter, schnurloser Telefone teuer enden!

Da haben die Verbraucherschützer gründlich geschlafen: Ab Ende des Jahres müssen viele alte Funktelefone vom Netz genommen werden – sonst wird’s teuer! Eine entsprechende Ankündigung gab es von der Bundesnetzagentur wohl schon lange, es hat sich nur niemand dafür interessiert. (Zitat eines Verbraucherschützers: “Wir haben es selber nicht richtig verstanden, weil das Amtsblatt sehr fachchinesisch formuliert war. Erst im Nachhinein haben wir gemerkt, was da abläuft.”)

Mal von diesem KO-Geständnis abgesehen, was bedeutet das nun für uns?

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass am 31. Dezember 2008 die Allgemeinzuteilung von Frequenzen für die schnurlosen Telefonsysteme CT1+ und CT2 endet. Diese Geräte dürfen deshalb ab dem 1. Januar 2009 nicht mehr genutzt werden.

Leider steht auf so gut wie keinem Telefon zu welcher Gattung es denn gehört: Zuerst einmal also viel Erfolg bei der Suche des Handbuchs und viel Glück, dass das Telefon nicht zur falschen Gattung gehört. ;)

Warum das Ganze?

Die von den betroffenen Modellen genutzten Frequenzen sollen von anderen Diensten in Anspruch genommen werden. Pech für uns, denn da jeder Telekommunikationsteilnehmer seine Geräte zuständig ist, kann es sogar richtig teuer werden:

Ab dem 1. Januar 2009 dürfen daher schnurlose Telefone der Standards CT1+ und CT2 im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr betrieben werden. Stellt der Funkmessdienst der Bundesnetzagentur bei der Eingrenzung von Funkstörungen ein Schnurlostelefon ohne Zuteilung als Verursacher einer Störung fest, so wird dem Verursacher der Aufwand für die Ermittlung der Störungsursache in Rechnung gestellt. Dieser Sachverhalt stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit dar, die zur Zahlung eines Bußgelds führen kann.

So hat die Bundesnetzagentur z.B. dem Besitzer einer defekten Basisstation 1.600 EUR in Rechnung gestellt. Diese wurde mit einem Ortungswagen lokalisiert, nachdem sie den örtlichen Funkverkehr empflindlich gestört hatte: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Schade um die Technik…

… denn diese Telefone sind besonders strahlungsarm: Sie funken nur wenn nötig – schaltet man sie aus werden keine Signale mehr gesendet: Sparsamere Geräte gibt es derzeit wohl nicht.

Achtung! Augen auf!

Viele Händler wissen natürlich auch was ansteht und verkaufen diese besonders strahlungsarmen Geräte derzeit besonders günstig aus! Meiner Meinung nach eine bodenlose Frechheit – der doppelt Dumme ist der Verbraucher!

Erkennen kann man die alten Telefone daran, “dass sie teils ein “beachtliches Gewicht” haben. Sie heißen Sinus 1 bis 5, haben eine Kennzeichnung wie das Posthorn, ein Z und eine Zulassungsnummer, die mit U oder V endet. Bei Zweifeln geben Hersteller oder die Außenstellen der Bundesnetzagentur Auskünfte.

Na dann… Ich drück die Daumen! :)

Weitere Informationen:

WDR: Viele schnurlose Telefone müssen vom Netz

Wikipedia: Telekommunikationsgesetz

Meldung der Bundesnetzagentur

Infoseite schnurlose Telefone der Bundesnetzagentur

Neue Türen für Auto und Garage

Über zwei tolle Startups bin ich in den letzten Tagen gestolpert:

Die Autotüre die verschwindet

… ein schon etwas älteres Startup. So hat ein gewisser John A. Townsend hat schon vor fast 20 Jahren eine verschwindende Autotüre patentieren lassen. Leider ist die Umsetzung seiner Idee über einige Prototypen bisher nicht hinaus gekommen: Seine Firma ging, nachdem sie einige Millionen für die Entwicklung der Türe verschlungen hatte, leider in Konkurs.

Dennoch hat Herr Townsend nicht aufgegeben und zeigt auf der Webseite seiner neuen Firma folgendes Video:

Ich find die Idee genial! Schade, dass offensichtlich gute Ideen oft einen sehr steinigen Weg vor sich haben – hoffentlich wird das noch was und der Herr gibt nicht auf!

Die zweite Erfindung ist ein Startup, das eine alte Idee neu belebt:

Pimp your Garage

Hat man ja früher durchaus öfter gesehen: Bemalte Garagentore, die die tristen Garagenplätze verschönerten. Da aber nicht jeder die nötige Kreativität, das Können oder den richtigen Geldbeutel besitzt gibt es nun pimp-your-garage.com!
UPDATE – Neuer Link:
www.style-your-garage.com

Für 179 EUR zuzüglich 19 EUR Versandkosten erhält man eine Spezialfolie mit einem Bild aus dem Sortiment. Befestigt wird mittels Klettband – Motivwechsel leicht gemacht. Auch eigene Entwürfe sind gerne gesehen – werden sie in das Sortiment aufgenommen gibt’s eine Gewinnbeteiligung.

Leider aber für Rolltore nicht geeignet :( – mein Favorit wäre der hier gewesen:

Virales Marketing von BMW: GINA Light Visionary Model

Wie erreicht man im Internet maximale Aufmerksamkeit für ein neues Concept Car?

Ein Zauberwort: Virales Marketing!

Wie das funktioniert berichtet Dieter Rappolds auf seinem Blog. Mit einer Fallstudie zur neuesten viralen Marketingkampagne von BMW (GINA Light Visionary Model) erklärt er anschaulich, wie die Möglichkeiten des Internet äusserst erfolgreich zu Marketingzwecken genutzt wurden.

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Spam 1.5 und böse Sicherheitslücke bei ImmobilienScout24

Zur Zeit habe ich einfach kein Glück: Seit Sonntag erhalte ich dutzende E-Mails von ImmobilienScout24, die eigentlich an einen Herrn M. L. gehen sollten.

Dieser hat in seinem Profil eine uralte GMX-Mailadresse von mir eingetragen. Obwohl er schon zig Kontaktaufnahmen gestartet hat und offensichtlich keinerlei Antwort erhält, kommt er nicht auf die Idee seine Daten zu überprüfen. Stattdessen werden immer mehr Leute angeschrieben, nachgehakt und News bestellt.

Eine entsprechende Mitteilung an den Support ist seit über 24 Stunden unbeantwortet und so sammeln sich weiterhin seine Nachrichten bei mir…

Aber wo hakt es nun? Meiner Meinung nach nicht so sehr bei M. L. wie bei ImmobilienScout24! Wieso kann man beliebige E-Mailadressen ohne erzwungene Überprüfung angeben? (Die Überprüfung kann freiwillig erfolgen – wer macht das? Bzw: Wieviele überlesen den Link dazu?)

Durch diese Nachlässigkeit landen mit Sicherheit nicht nur unzählige Nachrichten unbemerkt im Nirvana, viel schlimmer wiegt die Möglichkeit des (überspitzt gesagt) Hackings!

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Ein Opfer der Spam-Opfer

Heute morgen hat es mich erwischt: Spammer haben eine E-Mailadresse von mir als Absenderadresse in ihre Spammails geschrieben. Das hatte natürlich zu Folge, dass alle Benachrichtigungen von Servern, die die Spam-Mails nicht zustellen konnten (Spammer probieren ja gerne unzählige Namenskombinationen aus) bei mir landeten.

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Woopra: Admin-User nicht tracken

Beim neuen Trackingtool Woopra (hier berichtet) kann man zwar einstellen, dass die Aktionen in der Administration des Blogs nicht berücksichtigt werden – die Bewegungen des Admins im Frontend werden aber trotzdem getrackt.

Da es leider (noch?) keine Möglichkeit gibt dies einzustellen hier eine kurzfristige Lösung für alle, die als Admin in ihrem Blog nicht mehr von Woopra getrackt werden wollen:

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5. Juni 2008: World Environment Day

Vorhin habe ich in einer Bar diese geniale Karte gefunden:

Thema: Heute ist World Environment Day und die Karte soll veranschaulichen, was dem armen Tarzan passiert, wenn die Regenwälder weiterhin so rabiat abgeholzt werden.

Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Versuch die Botschaft zu transportieren!

Wie man es nicht macht…

Oh weia! Bei der Quellensuche für meine Diplomarbeit bin ich gerade hierüber gestolpert (ich war so frei den Firmennamen zu entfernen):

Die maximale Dichte englischer Ausdrücke auf minimalem Raum unterstreicht leider nicht, dass es sich um “[...] ein[en] junge[n] und aussergewöhnlich kompetente[n] Full Service Category Management Anbieter” handelt. Äh… einen was?!

Wenn man bedenkt, dass diese Firma potentielle deutsche(!) Kunden erreichen will…

Übrigens: Als Schmankerl sind die vier verschiedenen Bereiche (blau, gelb, rot, weiß) alle per Frame realisiert und im noframe-Bereich sind hunderte Keywords für Google eingetragen.

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