16. November 2008, 13:23 / Aktuell / Kein Kommentar
Gestern Abend in einem der einschlägigen TV-Magazine wurde die These vertreten:
Blondinen machen Männer dumm.
Der Grund soll sein, dass sich die Männer auf das vermeintliche Niveau des Gegenübers herunterschrauben, um interessant zu wirken.
Explosiv wollte das überprüfen und schickte eine Blondine und eine Brünette ins Rennen. Beide fragten Passanten und Verkäufer um Rat und wurden völlig unterschiedlich behandelt.
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15. November 2008, 12:31 / Aktuell / Kein Kommentar
Jeder Würzburger kennt sie: Die Würzburger Bäcken namens Sternbäck, Reurerbäck, Sandertorbäck und wie sie alle heißen. Doch kaum einer weiß, dass es sich hier um eine Besonderheit aus dem Würzburger Raum handelt!
Manche behaupten, dass Bäck von Bäcker kommt, die früher oft einen eigenen Weinberg hatten und das Recht, im eigenen Laden ihren Wein auszuschenken.
Mit Sicherheit aber wurden in den ursprünglichen Bäcken nur alkoholische Getränke (Frankenwein!) und keine Speisen angeboten. So war es den Gästen erlaubt, Mitgebrachtes zu verzehren – der Gastwirt stellte sogar Besteck zur Verfügung.
Die Bäcken entwickelten sich im Lauf der Jahre zu beliebten Treffpunkten der Würzburger, was mitunter daran lag, dass man Alkohol nicht im Geschäft sondern in Gaststätten kaufte und dort meist auch gleich verzehrte. So wurde der Besuch einer Gaststätte zu einer täglichen Gewohnheit. Um Geld zu sparen bereitete man sich zu Hause eine Brotzeit, um diese beim Schoppen in einer der vielen Bäcken zu verzehren.
Heute gibt es noch etwa ein halbes Dutzend Bäcken, in denen es noch möglich sein soll, eine Bratwurst oder einen Döner mit zu bringen – allerdings wird dann ein kleines Entgeld für die Bereitstellung des Geschirrs fällig.
Beitrag angeregt durch eine Diskussion gestern Abend – mehr über die Würzburger Geschichte auch in meiner Fachbarbeit (2003) über das älteste Zentrum Würzburgs: Den Kürschnerhof
7. November 2008, 12:44 / Web Analytics / Ein Kommentar
Zugegeben, es klingt erstmal sehr erschreckend: Statistische Signifikanz – dabei ist die Anwendung dieser Methode eigentlich ganz einfach und bietet dabei noch wichtige Erkenntnisse.
Was ist die statistische Signifikanz?
Sie sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Unterschied zwischen zwei Messgrößen signifikant – also nicht dem Zufall zuzuschreiben – ist.
Wo macht das Sinn?
Bei A/B-Tests, E-Mailkampagnen (z.B. 2 unterschiedliche Angebote), der Frage welche von zwei Werbeanzeigen z.B. bei Google AdWords besser sind…
Ein Beispiel
Wir schalten zum Test zwei Werbeanzeigen auf Analytics und erhalten folgende Zahlen, die ich gleich in ein Tool eingetragen habe: Weiterlesen
24. Oktober 2008, 16:35 / Marketing / Ein Kommentar
Mal eben bisschen Werbung bei Google Adwords schalten – was kann da schon groß schiefgehen?
Ziemlich viel – hier ein Beispiel: Ich habe nach “css cool” gesucht – nach coolen CSS-Style Sheets. (fragt mich nicht, wie ich auf *cool* gekommen bin
)
Auf der Suchergebnisseite blinkte mich dann diese Werbung an:

Cool! Eine top Zahnzusatzversicherung! Das ist ja genau das wonach ich gesucht habe! – gleich mal drauf klicken: Weiterlesen
22. Oktober 2008, 12:23 / Aktuell / Kein Kommentar
Ein Google-Alert hat mich gerade auf diesen nicht besonders lesenswerten Artikel aufmerksam gemacht: [klick]
Da steht zu lesen:
Google, Yahoo und Co. setzen kommerzielle Anbieter – zum Beispiel Internethändler – gerne ganz oben auf die Trefferlisten, weil die dafür bezahlen. Dabei hinterlassen die Nutzer auch noch “digitale Spuren”, die von den Suchmaschinen-Betreibern ausgewertet werden, kritisiert Wolfgang Sander-Beuermann von der Uni Hannover.
Boah! BÖSE!!!
Man kann sich bei denen echt hochschlkaufen?! Geht ja mal gar nicht!
Und dann werden auch noch digitale Spuren ausgewertet?!
Es wird ja immer besser! Die erlauben sich aber auch alles!
Dr. Wolfgang Sander-Beuermann ist Gründungsmitglied der “Suma eV” – des “Gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs”. Der Verein will ein Problembewusstsein schaffen, dass mit Suchmaschinen auch Wissensmonopole entstehen können.
Da ich nicht davon ausgehe, dass Herr Sander-Beuermann in seiner Funktion so wenig Ahnung von der Materie hat, kann ich mir diese Aussage eigentlich nur damit erklären, dass der Journalist den ersten Satz selber geschrieben und dann das Zitat von Herrn Sander-Beuermann angefügt hat. Oder will Herr Sander-Beuermann unbedingt betonen, wie wichtig sein Produkt ist?
Wie auch immer – mein Fazit: Immer(!) nochmal gegenlesen und den Medien bloß nicht alles glauben!
ps: Zur Verarbeitung der digitalen Spuren siehe Google Privacy und zum Ranking hier im Blogzwonull.
22. Oktober 2008, 11:33 / Aktuell / 2 Kommentare
Gestern waren wir von der FH aus auf der Systems und Internet-World in München – hier ein paar Eindrücke:
Los ging’s auf der Systems
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18. Oktober 2008, 13:09 / Aktuell / Kein Kommentar
16. Oktober 2008, 10:28 / Aktuell / Ein Kommentar
Sowas habe ich auch noch nicht gesehen: Ein Online-Shop der Urlaub macht.
Aber irgendwo schon klar – wenn ich an einige kleine Fotoläden denke, die ihr zweites Standbein im Netz haben – nunja, macht der Laden in der Stadt Urlaub ist keiner mehr für den Webshop da.

Als problematisch sehe ich aber folgendes an:
Hier handelt es sich um einen Shop für professionelle Fotografen. Die bleiben normalerweise bei *ihrem* Händler – doch wenn die heute feststellen, dass ihnen zur bevorstehenden Reise ein wichtiges Teil fehlt müssen sie sich eine Alternative suchen.
Die Frage nun: Bleiben sie bei der Alternative? Oder kommen sie zurück?
15. Oktober 2008, 9:12 / Marketing / Kein Kommentar
Grandios, was ich da gerade lesen muss!
Da hat doch ein Anwalt der Firma Palm der PalmWiki – einem deutschen Fanprojekt – eine Aufforderung geschickt sich umzubenennen.
Ja, richtig. Eine Firma schickt einem Fanprojekt, das kostenlos erstklassiges Marketing macht und freien Support bietet einen Brief à la: “Bäähhh… Wir wollen nichts mit euch zu tun haben – benennt euch um!”
Ja meine Damen und Herren bei Palm – was soll denn das?!
Habt ihr all die Jahre denn gar nichts gelernt? Als ihr vor 7 Jahren schonmal sowas durchgezogen habt, wart ihr von den Reaktionen total überrascht – und habt viele Seiten verloren, die von da an über die Konkurrenz berichtet haben.
Und jetzt? Ein zweiter Versuch die lästige Kundschaft endlich loszuwerden?
Es ist schier unglaublich wie lernresistent und kurzsichtig manche Firmen – selbst wenn sie der IT-Branche angehören – im Internet agieren.
Viel mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.
[via]
14. Oktober 2008, 11:15 / Aktuell / Ein Kommentar
Hehe, nicht ganz – aber fast: Das aktuelle Buzzword dofollow dreht ja seit einigen Tagen immer größeren Runden durch die Blogs.
Scheinbar halten es viele für nötig, der Welt mitzuteilen dass sie nun alle Links auf dofollow gestellt haben – d.h. dass Suchmaschinen den Links beim Durchsuchen der Webseiten folgen sollen. (Gegensatz von nofollow)
Liegt das vielleicht an der Jahreszeit? Winter und so – bisschen zusammenrücken, Grabenkämpfe beenden, schöne Zeit zusammen haben?
Wie auch immer – ich find’s gut!
Followed euch gegenseitig, habt euch lieb und vor allem einen schönen Herbst!