1. Mai 2008, 23:46 / Marketing / Kein Kommentar
Wie Google Chef Eric Schmidt vor ein paar Tagen in einem Interview mit CNBC schon sagte: Google arbeitet mit Hochdruck daran, auch mit Youtube Geld zu verdienen. Um dieses Ziel zu erreichen soll es in Zukunft einige Änderungen geben.
Über eine Möglichkeit wie die Werbung der Zukunft in Videos aussehen könnte bin ich vorhin gestolpert. Die Firma Videoclix hat einen Flashplayer entwickelt, bei dem im laufenden Video auf Objekte geklickt werden kann, zu welchen dann am Rand weitere Informationen eingeblendet werden. Auch direkte Links zu Wikipedia, Google und IMDB werden angeboten.

Wenn das mal nichts ist! Werbung nurnoch dann, wenn sie mich interessiert und ich drauf klicke – ansonsten ungestörtes Filmvergnügen! Kein generve mehr durch Werbeunterbrechungen! Und wenn doch mal was interessantes zu sehen ist ein einfacher *Klick* und die Informationen sind da!
Man stelle sich nun mal vor, alle Musikvideos bei Youtube wären mit dem Player eingestellt. Der dadurch erzielbare Umsatz lässt sich wohl kaum erträumen: Klamotten, Merchandising, Konzertkarten, der letzte Klatsch und Tratsch, weiterführende Infos, Downloads, etc. pp.
Für das Video auf das Bild oben klicken oder hier genießen: Die Zukunft der Video-Werbung
Übrigens: Auch der Inhalt des Videos ist wirklich, wirklich gut!
30. April 2008, 10:38 / Aktuell / Kein Kommentar
Heute vor 15 Jahren haben Tim Berners-Lee und Robert Cailliau von CERN die offizielle Erlaubnis erhalten, ihren Webserver libwww als freie Software zu vertreiben. Schon bald löste dieser die bis dahin populärsten Anwendungen E-Mail und Newsgroups (Gopher) ab und der Siegeszug des Internets konnte beginnen.
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28. April 2008, 22:54 / Marketing / 2 Kommentare
“Ja wad is denn dat nu?!” werden sich manche Fragen, so auch ich. Vor allem, wenn man sich die Preise anschaut. Aber der Reihe nach:
Wie die Internet World berichtet will 1&1 kleinen Webseitenbetreibern bald etwas ganz ausgefuchstes anbieten: Gegen Geld eine garantierte Anzahl von Klicks auf gewünschte Keywords. Nachdem der Kunde ein paar inhaltliche Angaben gemacht hat, kann er wählen wieviele Kunden er denn gerne haben möchte (…aehh… alle?!) und dann zwischen drei Paketgrößen wählen:
Für *billige* 99 Euro im Monat gibt es garantierte 150 Klicks (ja, das ist kein Tippfehler!
), für 189 Euro 300 Klicks und für 349 Euro bekommt man sogar mindestens 600 Klicks! Naja gut, okay… 1&1 – ein großer Hoster, vielleicht ist deren neues System noch ein bisschen teurer als Google Adwords, aber dafür noch viel viel besser?
Falsch gedacht! *ätsch*
Denn die Klicks werden gaaaaaanz klassisch über Google Adwords eingesammelt.
Also lieber gleich jemanden fragen, der weiß wovon er redet. Die Webseite und Stichworte optimieren, mit den tollen SEO und SEM Dingen um sich werfen und dann mit dem gesparten Geld die ganze Familie zum großen Galadinner ausführen – monatlich versteht sich!
27. April 2008, 11:34 / Aktuell / Kein Kommentar
Der 26.4. ist irgendwie kein gutes Datum für uns Menschen – woran das wohl liegt?
- 1942: Das weltweit bisher schwerste Grubenunglück mit 1.549 Toten ereignet sich in China.
- 1986: Katastrophe von Tschernobyl
- 1994: Ein Airbus A300 von China Airlines stürzt beim Landeanflug auf Nagoya in Japan ab, wobei 264 Menschen sterben und nur 7 das Unglück überleben.
- 2002: Robert Steinhäuser beginnt den Amoklauf in Erfurt.
Und gestern?
- Bei einer Flugschau in Eisenach rast ein 30 Jahre altes Flugezug in eine Verkaufsbude. Die Verkäuferin stirbt sofort, mehrere Zuschauer sind schwer verletzt.
- Bei einem Bahntunnel südlich von Fulda rast ein ICE in eine Schafsherde und entgleist. Mehrere Personen sind schwer verletzt.
… irgendwie haben wir am 26. April kein Glück…
Was am 26. April sonst noch so geschah: http://de.wikipedia.org/wiki/26._April
25. April 2008, 12:58 / Webfundstück / 2 Kommentare
Was für ein Name! Das lang ersehnte Optimus Maximus Prime Keyboard ist endlich da! Für alle, die schon immer mal eine Tastatur wollten die beim Wert des angeschlossenen Laptops locker mithalten kann hier ein kleiner Vorgeschmack:
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24. April 2008, 12:28 / Marketing / Ein Kommentar
Wie heise berichtet setzen die Kontrahenten im US-Wahlkampf verstärkt zielgruppenspezifische Werbung ein. “Targeting” heißt das Zauberwort, bei dem nur zielgruppenzugehörigen Internetnutzern (sprich Nutzer für die die Kampagne maßgeschneidert ist und die somit am empfänglichsten sind) entsprechende Kampagnen eingeblendet werden.
Die grundlegende Funktionsweise ist eigentlich recht einfach:
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23. April 2008, 23:13 / Webfundstück / Kein Kommentar
… ist mir heute was nettes untergekommen:
1956, der Fackellauf mit Ziel Melbourne steht kurz vor Sydney, als der Student Barry Larkin im Sportdress vorbei an jubelnden Passanten losjoggt. In der Hand hält er ein silbern gestrichenes Stuhlbein, an dessen Ende eine brennende Unterhose den Fackelnachbau perfektioniert.
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22. April 2008, 16:35 / Aktuell / Kein Kommentar
Was beschäftigt den Feedreader heute so? Ein erster News-Rundumschlag!
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20. April 2008, 20:42 / Webfundstück / 11 Kommentare
Vorhin bin ich wieder über ein altes Quiz gestolpert, welches ich in Australien schonmal ausgegraben habe. Aufgabe ist die Hauptstädte der europäischen Staaten zu lokalisieren. Damals war es sehr erschreckend, wie wenig die meisten Leute dort über Europa wissen. Neeeiiin, Deutschland liegt nicht in Spanien!! … nunja, vielleicht ist Europa einfach ein bisschen zu weit weg.
Natürlich gab es auch den ein oder anderen Freak (vornehmlich unter den Programmierern), die das Quiz mit einer Fehlerrate von unter 1000km geschafft haben! Wenn das mal kein Argument gegen so manche Vorurteile ist!
Dann versucht euch mal selbst und lasst hören, was ihr so geschafft habt!
Download: Hauptstädte-Quiz
Update: Anscheinend können manche das Quiz nicht runterladen. Steffen hat mir aber diesen Link geschickt, wo man es online spielen kann: Europa Dart
Danke
19. April 2008, 19:03 / Usability / Kein Kommentar
CreativeSynthesis hat ein Experiment zu evolutionärem Design durchgeführt. Dazu wurde einem Wordpress-Theme spezieller Code hinzugefügt, welcher das Design per Zufallsvariablen änderte. Zusätzlich wurden die Mausbewegungen der User getrackt und alle Daten zentral ausgewertet.
Hierbei sollte analysiert werden, wie unterschiedliches Design die Usability diverser Contentarten beeinflusst. Aus der Menge der Daten lässt sich dann eine mehr oder minder ideale Präsentationsform für eine Contentart ermitteln. Gewissermaßen lernt die Software also wie sie was am besten darstellen soll: Die Webseite optimiert ihr Design immer weiter.
Soweit die sehr vereinfachte Kurzform. Das Ganze steht noch sehr am Anfang, es scheinen aber dennoch schon einige interessante Ergebnisse heraus gekommen zu sein.
Wird auf jeden Fall weiter beobachtet! Vielleicht muss man ja irgendwann nurnoch ein paar Wunschfarben und eine grobe Wunschform angeben und der Rest erledigt sich von selbst.
… was ich mir da an stundenlanger Fummelei hätte sparen können!
Weiterlesen:
http://www.creativesynthesis.net/blog/projects/recycled-research/