Georg Weidner
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Kooaba: Informationen über fotografierte Gegenstände direkt aufs Handy

Jeden Tag entstehen neue Startups und andere verschwinden. Dabei sind oft tolle Ideen und Projekte – und dennoch verliert man sie oft aus den Augen und hört erst wieder von ihnen, wenn es außergewöhnlich gute oder schlechte Nachrichten sind.

Von der Idee eines dieser Startups bin ich besonders angetan: Kooaba!

Das Prinzip ist ganz einfach: Wenn man z.B. ein interessantes Plakat, ein Buch oder eine Sehenswürdigkeit sieht, mit dem Handy einfach ein Foto machen und per MMS an Kooaba schicken. Deren Bilderkennungssoftware sendet dann Informationen zum Bild zurück aufs Handy…

Vorerst funktioniert das zwar nur mit Filmposten und Zeitschriften, später sollen aber auch Sehenswürdigkeiten und andere Dinge möglich werden.

Startseite von Kooaba

Ein bisschen weiter gedacht: Das Potential dieses Dienstes ist umwerfend!

Egal wo – wenn man was interessantes sieht schnell ein Foto gemacht, MMS gesendet und schon flattern die Informationen auf das Handy. Kein Merken und späteres Nachschlagen mehr (wenn man es nicht eh längst vergessen hat). Die Informationen sind jetzt, immer und überall verfügbar.

Toll auch für das Marketing: Wenn dem Kunden also etwas gefällt, fragt er aktiv nach Informationen! D.h. keine Streuverluste mehr (es sei denn, er hat einen wackeligen Finger ;-) ), kaum Kosten und eine Möglichkeit mit extrem aktuellen Informationen zu arbeiten.

Mir fallen da spontan ein paar Möglichkeiten ein:

  • Kombination mit Ortsdaten
  • Nutzen von Bewegungsmustern aus dem Handynetz (z.B. Behavioral Targeting)
  • Fahrplaninformationen
  • Übersetzungen im Ausland
  • Preisvergleiche
  • Produktalternativen

Interessant wird natürlich sein, wie die Bilderkennung z.B. eine schwarze Hose von der anderen unterscheidet, wer wie welche Bilder buchen kann (da dürfte es einige Interessenskonflikte geben) und inwieweit das Angebot mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen vereinbar sein wird.

Wahrscheinlich sind all diese Ideen in einem Dienst gar nicht vereinbar – es müssten also mehrere Dienste (Nummern) geschaffen werden, die neutral in ihrem Bereich informieren. (vom Inter- zum Mobinet? ;-) )

Auf jeden Fall eine Idee zum Träumen – oder was denkt ihr?

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