Irland 2008 – Teil 2
Jetzt wird’s aber wirklich Zeit für den zweiten Teil!
Wir sind übrigens gegen den Uhrzeigersinn an der Küste entlang gefahren. Zudem hatte ich einen GPS-Logger dabei, der aber leider am 8ten Tag 40.000 Koordinaten *verloren* hat. Soviel zur beworbenen “absoluten Datensicherheit – aber dazu ein andermal.
Mal schauen – vll. lässt sich zumindest mit der getaggten Hälfte der Tour eine schöne Karte bauen!
So, nun aber – heute gibt es zu sehen:
- Das Achill Island mit wunderschöner, touristenfreier Natur
Grandiose Natur, wenig Touristen und geniales Wetter – so wurden wir auf der Achill Halbinsel empfangen. Weite Wiesen, Hügel mit tollen Aussichten auf Sandstrände – eine der schönsten Ecken Irlands! - Burgen und Klöster (-ruinen)
Auch wenn die meisten Ruinen im Süden Irlands zu finden sind, so haben wir hier schon die ersten sehenswerten bestaunt.
Die Burgen waren meist Bergfriede, die nach und nach mit Mauern umzogen wurden. Der Bergfried an sich ist darum auch auf den Kampf *in house* ausgelegt. So drehen sich Treppen immer rechtsherum nach oben (damit die Verteidiger besser mit der rechten Hand nach unten schlagen konnten) – und auch die Treppenstufen sind unterschiedlich breit und hoch damit der Angreifer leichter stolpert.
Das imposante Gebäude am See ist übrigens die Kylemore Abbey – heute noch als Internat und Abtei genutzt. - Poulnabrone Dolmen
Dieses Grab aus der Jungsteinzeit (3800 – 3200 v. Chr.) ist sicherlich auch eines der bekanntesten Highlights in Irland. Beeindruckend auch die Karstlandschaft in dieser Gegend (The Burren), über die ein General Cromwells geäussert haben soll, dass sie nicht genug Wasser besitze, um einen Mann zu ertränken, noch einen Baum, um ihn zu erhängen, oder genug Erde, ihn zu begraben. - Die weltberühmten Cliffs of Moher
Wohl DAS bekannte Highlight Irlands. Die 200 Meter hohen, senkrecht ins Meer abfallenden Klippen beherbergen viele, seltene Vogelarten und ziehen wahre Touristenmassen an. Da wir vorher die einsamen und eigentlich schöneren Slieve Leagues gesehen haben, waren wir hier nicht allzu lange… - Impressionen vom Wegesrand
Auf der Dingle-Halbinsel (die wir anstatt der völlig von Touristenbussen überlaufenen Kerry-Halbinsel besucht haben) konnten wir die ersten Wohnstätten der irischen Bewohner, eine der ersten Kapellen (letztes Foto) und die “Sydney Opera” (wer findet sie?
) bestaunen.
Sehr gerne hätten wir noch das Bunratty Castle (Foto mit den anstehenden Leuten) von innen bestaunt, was aber wegen einem Buffet geschlossen war.
Das waren nun die Tage 5-8. Es folgt also noch Teil 3 mit der Südküste Irlands, welche von der Natur her nicht an die Nord- und Westküste herankommt, jedoch mit genialen Ruinen und einer langen Geschichte aufwartet.



Ein Kommentar zu "Irland 2008 – Teil 2"
Sehr schoen! Bekomme gleich Lust hinzufahren.
Tony / 7. Oktober 2008, 16:28
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