Fauler Journalismus vs Marketing
Ein Google-Alert hat mich gerade auf diesen nicht besonders lesenswerten Artikel aufmerksam gemacht: [klick]
Da steht zu lesen:
Google, Yahoo und Co. setzen kommerzielle Anbieter – zum Beispiel Internethändler – gerne ganz oben auf die Trefferlisten, weil die dafür bezahlen. Dabei hinterlassen die Nutzer auch noch “digitale Spuren”, die von den Suchmaschinen-Betreibern ausgewertet werden, kritisiert Wolfgang Sander-Beuermann von der Uni Hannover.
Boah! BÖSE!!!
Man kann sich bei denen echt hochschlkaufen?! Geht ja mal gar nicht!
Und dann werden auch noch digitale Spuren ausgewertet?!
Es wird ja immer besser! Die erlauben sich aber auch alles!
Dr. Wolfgang Sander-Beuermann ist Gründungsmitglied der “Suma eV” – des “Gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs”. Der Verein will ein Problembewusstsein schaffen, dass mit Suchmaschinen auch Wissensmonopole entstehen können.
Da ich nicht davon ausgehe, dass Herr Sander-Beuermann in seiner Funktion so wenig Ahnung von der Materie hat, kann ich mir diese Aussage eigentlich nur damit erklären, dass der Journalist den ersten Satz selber geschrieben und dann das Zitat von Herrn Sander-Beuermann angefügt hat. Oder will Herr Sander-Beuermann unbedingt betonen, wie wichtig sein Produkt ist?
Wie auch immer – mein Fazit: Immer(!) nochmal gegenlesen und den Medien bloß nicht alles glauben!
ps: Zur Verarbeitung der digitalen Spuren siehe Google Privacy und zum Ranking hier im Blogzwonull.




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