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	<title>Georg Weidner &#187; Web Analytics</title>
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	<description>Georg Weidner Ã¼ber eCommerce &#38; Online-Marketing, Usability, Web Analytics, SEO, SEM &#38; den Rest</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 21:13:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Usertracking mit Cookies &#8211; Besucher eindeutig identifizieren</title>
		<link>http://www.georg-weidner.de/usertracking-mit-cookies-besucher-eindeutig-identifizieren/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 15:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usertracking]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[tracking]]></category>

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		<description><![CDATA[Usertracking mit Cookies - eine Ãœbersicht Ã¼ber die Cookiearten und ihre Funktionsweise aus der Diplomarbeit von Georg Weidner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um User auch bei mehrfachen Besuchen auf einer Webseite wiederholt identifizieren zu k&ouml;nnen, empfiehlt sich der Einsatz von Cookies. Cookies sind Textdateien, welche vom Webserver gesendet und auf dem Computer des Besuchers abgespeichert werden k&ouml;nnen. Bei jeder zuk&uuml;nftigen Anfrage an die erzeugende Domain &uuml;bersendet der Client den Inhalt der dazugeh&ouml;rigen Cookies an den Webserver. Diesem stehen somit neben den Grund- und Interaktionsdaten auch die Informationen der Cookies zur Verf&uuml;gung. Diese k&ouml;nnen zum Beispiel die Kundennummer oder ein GUID sein, anhand dessen sich der Besucher eindeutig identifizieren l&auml;sst.<br />
<span id="more-824"></span></p>
<p>Ein Cookie enth&auml;lt folgende Felder:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="87"><strong>Feld</strong></td>
<td width="513"><strong>Beschreibung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Name</td>
<td width="513" valign="top">Der Name des Cookies.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Comment</td>
<td width="513" valign="top">Eine n&auml;here Beschreibung des Cookies.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">CommentURL</td>
<td width="513" valign="top">URL, unter welcher eine Beschreibung zum Einsatz des Cookies   hinterlegt ist.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Domain</td>
<td width="513" valign="top">Die Domain, der das Cookie zur Verf&uuml;gung steht.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Path</td>
<td width="513" valign="top">Der Pfad auf dem Server, f&uuml;r welchen das Cookie verf&uuml;gbar sein   soll.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Port</td>
<td width="513" valign="top">Schr&auml;nkt die R&uuml;cksendung des Cookies auf hier hinterlegte   Ports ein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Secure</td>
<td width="513" valign="top">R&uuml;cksendung des Cookies nur &uuml;ber eine mindestens ebenso   sichere Verbindung, wie sie zur Erstellung des Cookies genutzt wurde.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Version</td>
<td width="513" valign="top">Die Version der genutzten Cookie Management Spezifikation.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Max-Age</td>
<td width="513" valign="top">Die G&uuml;ltigkeitsdauer des Cookies in Sekunden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">Discard</td>
<td width="513" valign="top">Das Cookie soll mit dem Schlie&szlig;en des Browserfensters gel&ouml;scht   werden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="87" valign="top">httponly</td>
<td width="513" valign="top">Wenn TRUE, darf auf das Cookie nur via HTTP-Protokoll   zugegriffen werden. Es ist f&uuml;r Scriptsprachen nicht mehr   auslesbar/ver&auml;nderbar (Sicherheitsfeature gegen XSS-Angriffe).</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterschieden wird zwischen First Party Cookies, zu welchen Session-Cookies und persistente Cookies z&auml;hlen, und Third Party Cookies. Einen Sonderfall stellen Flash Cookies (Local Shared Objects) dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Session Cookies</strong></h2>
<p>Session-Cookies existieren nur w&auml;hrend einer Browser-Session und werden tempor&auml;r im Speicher des Browsers abgelegt. Sobald das Browserfenster geschlossen wird, werden sie wieder gel&ouml;scht. Mit ihnen k&ouml;nnen mehrere Seitenaufrufe einer Session zuverl&auml;ssig dem entsprechenden Besucher zugeordnet werden.</p>
<p>Aus den gesammelten Daten erh&auml;ltliche Metriken sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Die Anzahl, Reihenfolge (Clickstream) und Dauer der Page Impressions</li>
<li>Entry- und Exit-Pages</li>
<li>Die Anzahl von Besuchen auf der Webseite (total Visits)</li>
</ul>
<p>Anwendung finden diese Cookies zum Beispiel bei der Realisierung von Warenk&ouml;rben in Online-Shops oder zur Wiedererkennung von angemeldeten Usern. Soll der User auch bei weiteren Besuchen wieder erkannt werden, kommen persistente Cookies zum Einsatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Persistente Cookies</strong></h2>
<p>Im Gegensatz zum Session-Cookie wird das persistente Cookie auf der Festplatte des anfragenden Computers gespeichert und steht somit &uuml;ber mehrere Besuche hinweg zur Verf&uuml;gung. Zu den eigentlichen Nutzdaten des Cookies wird hier noch eine Art Haltbarkeitsdatum (Max-Age) angegeben, nach dessen Ablauf das Cookie gel&ouml;scht wird.</p>
<p>Ber&uuml;hmte Anwendung fand dieses Cookie z.B. bei Amazon zur pers&ouml;nlichen Begr&uuml;&szlig;ung des Besuchers. Auch die â€žPasswort merkenâ€œ &#8211; Funktionen vieler Webseiten arbeiten mit einem persistenten Cookie. Hierbei wird nat&uuml;rlich nicht das Passwort im Cookie gespeichert, sondern lediglich eine Identifikationsnummer, mit der auf die Zugangsdaten des Benutzers zugegriffen wird.</p>
<p>Persistente Cookies k&ouml;nnen weitere Informationen zur Kundenbindung liefern â€“ z.B. &uuml;ber wiederkehrende Besucher (unique Visitors) und ihre Einkaufshistorie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Third Party Cookies</strong></h2>
<p>Prinzipiell handelt es sich hierbei um persistente Cookies, welche allerdings nicht von der besuchten Seite, sondern von einem v&ouml;llig anderen Server stammen. Die Intention hierbei ist, einen User im Rahmen kooperierender Webseiten dom&auml;nen&uuml;bergreifend zu verfolgen. Um dies zu erm&ouml;glichen werden auf allen teilnehmenden Webseiten z.B. ein Werbebanner oder Z&auml;hlpixel vom zentralen Trackingserver eingebunden.</p>
<p>Wird nun eine teilnehmende Webseite aufgerufen, wird auch die Datei vom zentralen Trackingserver abgerufen. Diesem ist es dank der Anfrage nun m&ouml;glich ein Cookie zu setzen oder ein bestehendes auszulesen. Sollte ein Besucher noch kein Cookie besitzen, wird ihm ein neues mit einem neuen GUID zugewiesen, anhand dessen er innerhalb des gesamten Werbenetzwerks identifiziert und verfolgt werden kann.</p>
<p>Gro&szlig;en, auf vielen Webseiten vertretenen Werbeanbietern (z.B. Google) wird es somit m&ouml;glich, User &uuml;ber weite Strecken im Internet zu verfolgen. Je nach besuchter Webseitenhistorie, kann der Anbieter daher ein Interessensprofil erstellen und darauf zugeschnittene Werbung ausliefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Local Shared Objects (Flash Cookies)</strong></h2>
<p>Diese Cookies sind auch bekannt als Local Shared Objects (LSO), Persistent Identification Element (PIE) oder Super-Cookies.</p>
<p>LSOs sind keine HTTP-Cookies im eigentlichen Sinn. Sie sind Dateien des Adobe Flash Players, welcher sie in einem zentralen Ordner auf der Festplatte verwaltet. Dies hat zur Folge, dass einschr&auml;nkende Cookie-Richtlinien oder ein Wechsel des Browsers keinen Einfluss auf LSOs haben.</p>
<p>Nach einer Studie vom September 2008 ist der Adobe Flash Player auf 99% aller internetf&auml;higen Computer installiert.Â Da LSOs zudem kein Verfallsdatum haben, stellen sie eine interessante und zuverl&auml;ssige M&ouml;glichkeit der Nutzeridentifikation dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Der Einsatz von Cookies ist nicht unproblematisch</strong></h2>
<p>Auch wenn das Tracken mit Cookies grunds&auml;tzlich nicht-reaktiv, also eigentlich ohne Wissen des Besuchers abl&auml;uft, sind dennoch viele Irrt&uuml;mer und Sicherheitsbedenken seit der Erfindung im Jahre 1994 aufgekommen.Â Dabei verhindern umfassende Restriktionen seitens des Browsers, dass Cookies eine Gefahr f&uuml;r den Client darstellen k&ouml;nnen:</p>
<p>Cookies sind reine Textdateien und k&ouml;nnen auf der Festplatte des Clients weder lesen, schreiben noch andere Funktionen echter Programme &uuml;bernehmen. F&uuml;r jedes Cookie ist eine Obergrenze von 4096 Bytes (Flash Cookies: Default 100 Kilobytes) einzuhalten und es k&ouml;nnen maximal 50 Cookies je Domain abgelegt werden.Â Auch haben Server keine M&ouml;glichkeit, Cookies explizit anzufordern oder diese gar zu suchen. Der Browser sendet automatisch die von der aufgerufenen Seite angelegten Cookies an den Webserver zur&uuml;ck, welcher nur erkennen kann ob Daten aus einem Cookie zur Verf&uuml;gung stehen oder nicht.</p>
<p>Allerdings ist auf die Funktionsweise von HTTP-Cookies kein Verlass, da sie per Browsereinstellung leicht l&ouml;schbar sind, oder die Annahme ganz verweigert werden kann. Insbesondere Third-Party Cookies werden von Anti-Spywareprogrammen h&auml;ufig identifiziert und gel&ouml;scht oder von vorneherein komplett geblockt.</p>
<p>Anders ist dies bei Flash Cookies. Diese werden nicht vom Browser verwaltet, auch ist ihre Existenz vielen Usern noch nicht bekannt. Mit fortschreitender Verbreitung und steigendem Bekanntheitsgrad sind hier allerdings &auml;hnliche Proteste wie fr&uuml;her bei den HTTP-Cookies zu erwarten. Auch wird es in absehbarer Zeit sicherlich entsprechende Tools zur Verwaltung von LSOs geben.</p>
<p>Um einem Besucher sicher mehrere Seitenzugriffe zuordnen zu k&ouml;nnen, gibt es zurzeit allerdings nur wenige Alternativen:</p>
<ul>
<li>Die Vergabe von Session-IDs, welche dynamisch an jede URL angeh&auml;ngt werden</li>
<li>Die Registrierung und Authentifizierung der User bei jedem Besuch auf der Webseite</li>
<li>Die Auswertung des Fingerprints des Besuchers, was im Gegensatz zu den anderen beiden Punkten allerdings keine absolute Sicherheit bei der Identifizierung bietet.</li>
</ul>
<p>Sollen auch wiederkehrende Besucher identifiziert werden, gibt es neben Cookies nur die M&ouml;glichkeit, die Besucher zur Anmeldung an einem Benutzerkonto zu zwingen.</p>
<hr />
<p><em> Dieser Artikel entstammt meiner Diplomarbeit zum Thema &#8220;Usertracking&#8221;. Ich habe lange &uuml;berlegt wie und in welcher Form ich die Arbeit ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnte und bin zum Schluss gekommen, dass meine Erkenntnisse daraus, &uuml;ber diesen Blog ver&ouml;ffentlicht, dem gr&ouml;&szlig;ten Publikum dienen k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Eine Ãœbersicht &uuml;ber weitere Artikel und ein <a title="Usertracking - Diplomarbeit - Quellen" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking#quellen">Quellenverzeichnis</a> sind unter <a title="Usertracking - Diplomarbeit" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking"><br />
http://www.georg-weidner.de/usertracking</a> zu finden.</em></p>
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		<item>
		<title>Usertracking: Webserver-Logfiles</title>
		<link>http://www.georg-weidner.de/usertracking-webserver-logfiles/</link>
		<comments>http://www.georg-weidner.de/usertracking-webserver-logfiles/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usertracking]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[logfiles]]></category>
		<category><![CDATA[webserver]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georg-weidner.de/?p=661</guid>
		<description><![CDATA[Das Usertracking Ã¼ber Webserver-Logfiles ist die Ã¤lteste Methode zur Erhebung von Bewegungsdaten der Webseitenbesucher. In verschiedenen Arten von Protokolldateien werden hierbei viele verschiedene Informationen erfasst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="0Normal"><em>&#8220;Webserver haben die Aufgabe, auf Anfragen von Web Clients Dateien (HTML- und sonstige Dateien) zur Anzeige zur Verf&uuml;gung zu stellen. Um die Zugriffe auf die bereitgestellten Dateien nachvollziehbar zu machen, zeichnet jede Web-Server-Software Anfragen von Clients in einem oder mehreren Logfiles (i. d. R. Textdateien) auf.</em>&#8221; In den Logfiles sind also die gesamte Kommunikation des Servers mit dem Internet, insbesondere die eingegangenen Anfragen und die &uuml;bertragenen Inhalte, protokolliert.</p>
<p class="0Normal"><span id="more-661"></span></p>
<h3 class="Formatvorlage0berschrift2inTextNach0pt"><strong>Grundlage: Die Daten&uuml;bertragung im WWW</strong></h3>
<p class="0Normal">Die Daten&uuml;bertragung im WWW basiert auf einem Client-Server-Ansatz. Alle vom Besucher initiierten Aktionen werden von seinem Computer (Client) in Anforderungen (Requests) umgewandelt und an einen anderen Computer, z.B. einen Webserver weitergeleitet, der die angeforderten Ressourcen liefert (Response).</p>
<p class="0Normal">HTML-Dokumente werden mittels HTTP (Hypertext Transfer Protocol) an den Client &uuml;bertragen. Das HTTP ist ein verbindungsloses Protokoll, bei dem die Datenpakete aus Performancegr&uuml;nden einzeln versandt werden. Die Verbindung zwischen Client und Server wird nach jeder Ãœbertragung wieder getrennt, weshalb ein Logfile keinen zusammenh&auml;ngenden Nutzungsstrom, sondern lediglich eine Auflistung aller bearbeiteten Anfragen zeigt. So resultiert der Aufruf einer einzigen HTML-Seite in der Regel in zahlreichen Logfile-Eintr&auml;gen, wobei jede eingehende Anfrage (Dokument, Bilder, CSS-Dateien, etc.) in einer neuen Zeile des Logfiles gespeichert wird. Dies hat zur Folge, dass Logfiles immense Ausma&szlig;e annehmen k&ouml;nnen.</p>
<h3 class="Formatvorlage0berschrift2inTextNach0pt"><strong>Formate und Inhalte von Webserver-Logfiles</strong></h3>
<p class="0Normal">Es existieren derzeit etwa 30 standardisierte Logfile-Formate, die mehr oder minder weit verbreitet sind. Die Formate unterscheiden sich in den Angaben, die der Server pro Zeile (Hit) festh&auml;lt. Felder zu Anfragen, die in einem bestimmten Log-Format festgehalten werden k&ouml;nnten, aber nicht verf&uuml;gbar sind, werden in den Logfiles mit einem â€ž-â€œ gekennzeichnet.</p>
<p class="0Normal">Im Allgemeinen werden folgende Werte in den Logfiles festgehalten:</p>
<ul>
<li>der Zugriffszeitpunkt</li>
<li>die angeforderten Inhalte</li>
<li>der zugreifende Browser</li>
<li>die Adresse des Clients</li>
<li>eventuell auftretende Fehler.</li>
</ul>
<p class="0Normal">In Anlehnung an diese Inhalte haben sich <strong>vier Grundformen</strong> herausgebildet: Access Log, (Browser) Agent Log, Referrer Log und Error Log. Diese Dateien k&ouml;nnen je nach Systemkonfiguration getrennt oder in Kombination angelegt werden.</p>
<p class="0Normal">Als <strong>Standardformat </strong>des Access Log wurde das Common Logfile Format (CLF) entwickelt. Das Combined Logfile-Format (oder auch Extended Common Logfile Format â€“ ECLF) erweitert das CLF um die Inhalte des Agent- und Referrer Log. <span>Die folgende Abbildung </span>zeigt zus&auml;tzlich die Unterteilung der Inhalte in <em>Grunddaten</em> &uuml;ber den Besucher und <em>Interaktionsdaten </em>&uuml;ber die ausgelieferten Inhalte.</p>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal" style="text-align: center;"><span class="thickbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-673" title="Webserver Logs - Formate" src="http://www.georg-weidner.de/media/2-1-1-Logfileformate.jpg" alt="" width="588" height="332" /></span></p>
<p style="text-align: center;">Â </p>
<p class="0Normal">Eine Zeile aus dem Log des Formats ECLF k&ouml;nnte zum Beispiel so aussehen:</p>
<div class="wp_syntax">
<div class="code">
<pre class="apache"> 88.217.105.216 - - [24/Jul/2008:12:31:57  +0200]
 "GET /wp-admin/ HTTP/1.1" 200 50484 "http://www.georg-weidner.de/"
 "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.0.1)  Gecko/2008070208 Firefox/3.0.1"</pre>
</div>
</div>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Die einzelnen Bestandteile (Felder eines  Webserver-Logfiles des Formats ECLF) sind:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="width: 100%; border-collapse: collapse; border: 1px none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 1.6pt;">
<td style="width: 72.05pt; border: 1pt solid windowtext; background: none repeat scroll 0% 0% #0c0c0c; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="96">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp; color: white;">Feld</span></strong></p>
</td>
<td style="width: 198pt; background: none repeat scroll 0% 0% #0c0c0c; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="264">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp; color: white;">Inhalt</span></strong></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; background: none repeat scroll 0% 0% #0c0c0c; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="245">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp; color: white;">Beschreibung</span></strong></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 1.6pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Host</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">88.217.105.216</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">IP-Adresse des Client</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 14.2pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.2pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Ident</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.2pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">-</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.2pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Anmeldekennung des Client   im lokalen Netzwerk. Der hierf&uuml;r notwendige Dienst ist aber meist deaktiviert.<span><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;"> </span></span><!--[endif]--></span></span></span></span></span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 18.4pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 18.4pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Authuser</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 18.4pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">-</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 18.4pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Authentifizierung des   Nutzers gegen&uuml;ber dem Server.</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 1.6pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Date</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">[24/Jul/2008:12:31:57 +0200]</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Datum, </span><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Uhrzeit   und</span><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;"> </span><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Zeitzone</span><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB"> </span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 1.6pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Request</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">&#8220;GET /wp-admin/ HTTP/1.1&#8243;</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Anfrage des Client   (Methode, Dokument und Protokoll)</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 1.6pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Status</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">200</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 1.6pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Status-Code</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 5.35pt;">
<td style="width: 72.05pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 5.35pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Bytes</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 5.35pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">50484</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 5.35pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Ãœbertragene</span><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB"> Bytes</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 14.5pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.5pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">Referer</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.5pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">&#8220;http://www.georg-weidner.de/&#8221;</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 14.5pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">URL der Seite, die den Link   zur angefragten Seite enthielt</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 22.35pt;">
<td style="width: 72.05pt; border-right: 1pt solid windowtext; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 22.35pt;" width="96" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">User-Agent</span></p>
</td>
<td style="width: 198pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 22.35pt;" width="264" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;" lang="EN-GB">&#8220;Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.0.1)   Gecko/2008070208 Firefox/3.0.1&#8243;</span></p>
</td>
<td style="width: 183.55pt; padding: 2.85pt 5.4pt; height: 22.35pt;" width="245" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;amp;amp;">Name und Versionsnummer des   anfragenden Browser</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Eine<strong> Analyse der Daten</strong> zeigt, dass am 24 Juli 2008 um 12:31 Uhr und 57 Sekunden das Verzeichnis <em>wp-admin</em> von der IP-Adresse 88.217.105.216 aufgerufen wurde. Dabei fanden weder eine Clientidentifizierung noch eine Clientauthentifizierung statt, weshalb die entsprechenden Felder frei geblieben sind (mit einem â€ž-â€œ gekennzeichnet). Das transferierte Datenvolumen belief sich auf 50.484 Bytes. Am Status-Code 200 ist zu erkennen, dass die Ãœbertragung erfolgreich war.</p>
<p class="0Normal">Im Referrer- und User-Agent-Zusatz ist zudem festgehalten, dass der Aufruf von der Seite <em>http://www.georg-weidner.de</em> aus erfolgte, der Besucher Windows NT 5.1 (Windows XP) nutzt, mit dem Firefox-Browser Version 3.0.1 surft und als bevorzugte Sprache Deutsch (de) angegeben hat.</p>
<h3><strong>Statusinformationen</strong></h3>
<p class="0Normal">Ein wichtiger Bestandteil, welcher in fast allen Logfile-Formaten vorgesehen ist, ist die Angabe von Statusinformationen. Dem HTTP folgend verwenden Server eine dreistellige Zahl, die angibt wie die Anfrage serverseitig bearbeitet werden konnte. Den so genannten Status Code sendet der Webserver zum anfragenden Browser und schreibt ihn zudem in das Logfile. Es gilt zu beachten, dass die meisten Browser nicht alle in HTTP/1.0 definierten Status Codes unterst&uuml;tzen.</p>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal"><strong>Beispiele f&uuml;r HTTP Status-Codes:</strong><br />
 200<span> </span>OK â€“ Erfolgreiche Bearbeitung der Anfrage (wie im Beispiel oben)<br />
 304<span> </span>Das Dokument wurde seit dem letzten Abruf nicht modifiziert: Abruf vom Browser-Cache<br />
 404<span> </span>Dokument wurde nicht gefunden<br />
 500<span> </span>Interner Server Error</p>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Die <strong>Systematik des Codes</strong> leitet sich von der ersten Ziffer her:<br />
 1xx<span> </span>Gegenw&auml;rtig nicht benutzt, reserviert f&uuml;r zuk&uuml;nftige Erweiterungen des HTTP<br />
 2xx<span> </span>Erfolgreiche Bearbeitung der Anfrage<br />
 3xx<span> </span>Weitere Aktionen zur Bearbeitung der Anfrage erforderlich<br />
 4xx<span> </span>Clientseitiger Error (z.B. Syntaxfehler in der Anfrage)<br />
 5xx<span> </span>Serverseitiger Error (z.B. Ãœberlastung des Servers)</p>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Mit Server-Logfiles lassen sich umfangreiche Daten erheben:</p>
<ul>
<li>Wer besuchte wann die Webseite</li>
<li>Woher kommen die Besucher</li>
<li>Wie navigieren die Besucher durch die Webseite</li>
<li>Hinweise auf m&ouml;gliche technische Probleme</li>
</ul>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Allerdings haben Server-Logfiles einige entscheidende Nachteile:</p>
<ul>
<li>Gro&szlig;e Probleme bei der Datenspeicherung in Caches</li>
<li>Zugriff von virtuellen Nutzern wie Spidern und Robots gehen mit in die Logfiles ein</li>
<li>Der Umfang der Logdateien w&auml;chst sehr schnell</li>
<li>Eine Identifikation wiederkehrender Besucher kann problematisch sein</li>
</ul>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal">Eine genauere Erl&auml;uterung der Probleme von Webserver-Logfiles und entsprechende Ma&szlig;nahmen wird im sp&auml;ter unter &#8220;Datenaufbereitung&#8221; n&auml;her behandelt.</p>
<p class="0Normal">Von grundlegendem Vorteil jedoch ist, dass Logfiles sowieso vom Server erzeugt werden. Es m&uuml;ssen also keine zus&auml;tzlichen Anstrengungen unternommen werden um Daten zu erheben. Weiterhin handelt es sich um eine nicht-reaktive Erhebung von Daten: Der Nutzer erf&auml;hrt hiervon nichts und hat auch keine M&ouml;glichkeit die Logfile-Eintr&auml;ge zu beeinflussen.</p>
<hr />
<p><em> Dieser Artikel entstammt meiner Diplomarbeit zum Thema &#8220;Usertracking&#8221;. Ich habe lange &uuml;berlegt wie und in welcher Form ich die Arbeit ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnte und bin zum Schluss gekommen, dass meine Erkenntnisse daraus, &uuml;ber diesen Blog ver&ouml;ffentlicht, dem gr&ouml;&szlig;ten Publikum dienen k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Eine Ãœbersicht &uuml;ber weitere Artikel und ein <a title="Usertracking - Diplomarbeit - Quellen" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking#quellen">Quellenverzeichnis</a> sind unter <a title="Usertracking - Diplomarbeit" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking"><br />
http://www.georg-weidner.de/usertracking</a> zu finden.</em></p>
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		<item>
		<title>Usertracking: Datenerhebung im Internet</title>
		<link>http://www.georg-weidner.de/usertracking-datenerhebung-im-internet/</link>
		<comments>http://www.georg-weidner.de/usertracking-datenerhebung-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 11:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usertracking]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[datenerhebung]]></category>
		<category><![CDATA[reaktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Usertracking gliedert sich in die Datenerhebung, Aufbereitung und Analyse der Informationen. Bei der Datenerhebung wird zwischen nicht-reaktiven und reaktiven Methoden unterschieden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Usertracking im Internet</strong></h2>
<p class="0Normal">Der Begriff des Usertracking l&auml;sst sich bezogen auf das Internet in drei Schritte unterteilen</p>
<ul>
<li>Die Datenerhebung</li>
<li>Die Datenaufbereitung und -speicherung</li>
<li>Die Datenanalyse und -verwendung</li>
</ul>
<p class="0Normal">Bei der <strong>Datenerhebung</strong> geht es zun&auml;chst darum, wie der Webseiten-Besuch eines Besuchers &uuml;berhaupt registriert wird. <span id="more-699"></span>Daten die nicht registriert wurden, k&ouml;nnen sp&auml;ter zur Auswertung nicht herangezogen werden. Das Vorgehen muss zudem sorgf&auml;ltig geplant sein, um qualitativ hochwertige Daten zu erhalten, denn aus einer schlechten Datenqualit&auml;t lassen sich keine aussagekr&auml;ftigen Statistiken erstellen.</p>
<p class="0Normal">Die erhobenen Daten m&uuml;ssen zun&auml;chst <strong>aufbereitet</strong> werden. Dazu z&auml;hlt das Entfernen unwichtiger oder falscher Daten und das Aggregieren zu Standardmetriken. Die daraufhin folgende <strong>Speicherung</strong> der Daten in einer Datenbank ist keine triviale Angelegenheit und will gut geplant sein, um sp&auml;ter alle gew&uuml;nschten Analysen zu erm&ouml;glichen.</p>
<p class="0Normal">Vor der finalen <strong>Datenanalyse</strong> und -verwendung gibt es wichtige, grundlegende Aspekte zu beachten. Mit der Einbindung weiterer Datenquellen k&ouml;nnen wertvolle Einblicke in online-offline Zusammenh&auml;nge erm&ouml;glicht werden. Schlie&szlig;lich ist es mit den Informationen aus dem Usertracking m&ouml;glich, die Usability der Webseite zu verbessern oder Webseiten zielgruppenspezifisch auszuliefern.</p>
<p class="0Normal">Â </p>
<p class="0Normal" style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Methodischer Prozess des Usertracking" href="http://www.georg-weidner.de/media/2-User-Tracking-Prozess.jpg" rel="lightbox[699]"><img class="aligncenter size-full wp-image-701" title="User-Tracking Prozess" src="http://www.georg-weidner.de/media/2-User-Tracking-Prozess.jpg" alt="Methodischer Prozess des Usertracking" width="510" height="200" /></a></p>
<p class="0Normal">Â </p>
<h2 class="0berschrift2"><strong>Die Verfahren der Datenerhebung</strong></h2>
<p class="0Normal">Zur Erhebung von Daten stehen im Internet eine Vielzahl von Verfahren zur Verf&uuml;gung. Diese k&ouml;nnen nach verschiedenen Kriterien wie z.B. technischen Eigenschaften oder der Partizipation des Users am Erhebungsprozess unterschieden werden.</p>
<p class="0Normal">Weit verbreitet ist die <strong>Unterscheidung anhand des Bewusstseins des Users &uuml;ber die Aufzeichnung der Daten</strong>, zwischen einer reaktiven und nicht-reaktiven Datenerhebung. W&auml;hrend es eine <strong>nicht-reaktive Datenerhebung</strong> erlaubt, Aspekte des Besucherverhaltens relativ frei von St&ouml;reinfl&uuml;ssen zu erheben, ist es dem Besucher bei einer <strong>reaktiven Datenerhebung</strong> bewusst, dass Daten &uuml;ber ihn erfasst werden. Folglich reagiert er m&ouml;glicherweise anders.</p>
<p class="0Normal" style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Reaktivit&auml;t der Datenerhebung beim Usertracking" href="http://www.georg-weidner.de/media/Usertracking-Datenerhebung-reaktivitaet.jpg" rel="lightbox[699]"><img class="aligncenter size-full wp-image-703" title="Usertracking - Datenerhebung reaktivitaet" src="http://www.georg-weidner.de/media/Usertracking-Datenerhebung-reaktivitaet.jpg" alt="Reaktivit&auml;t der Datenerhebung beim Usertracking" width="540" height="328" /></a></p>
<p>Allerdings gilt zu beachten, dass diese<strong> Einteilung nicht ganz problemfrei</strong> ist. So sind die Verfahren nicht g&auml;nzlich voneinander zu trennen, da es stark auf das spezielle Wissen und die Erwartungen des Besuchers ankommt. Wom&ouml;glich hat er einen kritischen Beitrag gelesen und erwartet nun sogar, dass viel mehr Daten erhoben werden als dies der Fall ist.</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;amp;amp;">Grundlegend gilt zu beachten, dass zur Analyse aller Besucher einer Webseite <strong>eine Methode zum Erheben der Daten oft nicht ausreicht</strong>. Zum Beispiel f&uuml;hren die meisten Robots keinen JavaScript-Code aus, weshalb sie mit auf JavaScript basierenden Techniken nicht registriert werden k&ouml;nnen. Sollen sie erfasst werden, muss unter Umst&auml;nden auf eine zus&auml;tzliche Methode zur Datenerhebung zur&uuml;ckgegriffen werden.</span></p>
<hr />
<p><em> Dieser Artikel entstammt meiner Diplomarbeit zum Thema  &#8220;Usertracking&#8221;. Ich habe lange &uuml;berlegt wie und in welcher Form ich die  Arbeit ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnte und bin zum Schluss gekommen, dass meine  Erkenntnisse daraus, &uuml;ber diesen Blog ver&ouml;ffentlicht, dem gr&ouml;&szlig;ten  Publikum dienen k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Eine Ãœbersicht &uuml;ber weitere Artikel und ein <a title="Usertracking  - Diplomarbeit - Quellen" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking#quellen">Quellenverzeichnis</a> sind unter <a title="Usertracking - Diplomarbeit" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking/"><br />
 http://www.georg-weidner.de/usertracking/</a> zu finden.</em></p>
<p><em>Das n&auml;chste Kapitel behandelt die <a title="Usertracking - Webserver Logfiles" href="http://www.georg-weidner.de/usertracking-webserver-logfiles/">Datenerhebung mittels Webserver-Logfiles</a><br />
 </em></p>
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		</item>
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		<title>Statistische Signifikanz &#8211; Machen die Ergebnisse des A/B-Tests Sinn?</title>
		<link>http://www.georg-weidner.de/statistische-signifikanz-machen-die-ergebnisse-des-ab-tests-sinn/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 11:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[signifikanz]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georg-weidner.de/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Mit Anwendung der Statistischen Signifikanz lÃ¤sst sich schnell und einfach herausfinden, ob zwei unterschiedliche Ergebnisse wirklich Aussagekraft besitzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, es klingt erstmal sehr erschreckend: <strong>Statistische Signifikanz</strong> &#8211; dabei ist die Anwendung dieser Methode eigentlich <strong>ganz einfach</strong> und bietet dabei noch <strong>wichtige Erkenntnisse</strong>.</p>
<p><strong>Was</strong> ist die statistische Signifikanz?<br />
Sie sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Unterschied zwischen zwei Messgr&ouml;&szlig;en signifikant &#8211; also nicht dem Zufall zuzuschreiben &#8211; ist.</p>
<p><strong>Wo</strong> macht das Sinn?<br />
Bei A/B-Tests, E-Mailkampagnen (z.B. 2 unterschiedliche Angebote), der Frage welche von zwei Werbeanzeigen z.B. bei Google AdWords besser sind&#8230;</p>
<p><strong>Ein Beispiel<br />
</strong>Wir schalten zum Test zwei Werbeanzeigen auf Analytics und erhalten folgende Zahlen, die ich gleich in ein Tool eingetragen habe:<span id="more-358"></span></p>
<p><strong>Szenario 1</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-359 aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="statistische signifikanz - beispiel 1" src="http://www.georg-weidner.de/media/statistische_signifikanz_1.jpg" alt="Statistische Signifikanz - Beispiel 1" width="474" height="227" /></p>
<p>Hier ist die Standardabweichung zu gering &#8211; mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich nur um <strong>zuf&auml;lliges Rauschen</strong>: Der Test bietet bisher also <strong>keine Entscheidungsgrundlage</strong>, obwohl die Conversion Rates etwas anders h&auml;tten vermuten lassen k&ouml;nnen!</p>
<p><strong>Szenario 2</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-360 aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="statistische signifikanz - beispiel 2" src="http://www.georg-weidner.de/media/statistische_signifikanz_2.jpg" alt="Statistische Signifikanz - Beispiel 2" width="474" height="229" /></p>
<p>Hier handelt es sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht um zuf&auml;lliges Rauschen. Es kann also mit gro&szlig;er Sicherheit davon ausgegangen werden, dass Anzeige Nummer 2 auch in Zukunft besser konvertieren wird.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Mit Anwendung dieser Methode erhalten wir in wenigen Sekunden einen tiefern Einblick in unsere Testergebnisse. Nat&uuml;rlich schaffen wir es nicht, saisonale Schwankungen herauszurechnen, erhalten aber ansonsten wertvolle Informationen wie die Ergebnisse einzuordnen sind.</p>
<p><strong>Link</strong><br />
Das oben genutzte Tool kann kostenlos unter <a title="teasley.net" href="http://www.teasley.net/free_stuff.htm">teasley.net/free_stuff.htm</a> heruntergeladen werden. (Dabei ist es egal, welches der beiden Tools ihr nutzt &#8211; abgesehen von den Beschriftungen unterscheiden sie sich nicht).</p>
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