Einkaufskörbe im Supermarkt: Servicemangel und verschenkter Umsatz
Wer kennt das nicht: Man steht mittem im Supermarkt, beide Hände vollkommen überladen und immernoch liegen so viele tolle Dinge vor einem die man eigentlich noch kaufen würde – wenn man sie denn nur irgendwie noch balancieren könnte. Und dann kreuzt da ein anderer Kunde mit einem randvollen Einkaufskorb den eigenen Weg. Toll – daran hat man am Eingang natürlich nicht gedacht…
Doch seit einiger Zeit frage ich mich ernsthaft: Warum um Himmels Willen stellt kein Supermarkt die Einkaufskörbe dahin wo man sie braucht? Am Eingang werde ich mir seltenst einen dieser Körbe schnappen – ich will ja nur schnell ein oder zwei Dinge kaufen. Zumindest bis das Marketing (und der Hunger) greifen und ich meine Hände zum bersten voll lade. Doch anstatt mir die Möglichkeit zu geben, nicht unbeträchtliche Essensberge aus dem Laden zu schleppen, bremst mich der Ladenbesitzer auf diese ungeschickte Art und Weise aus.
Geh mal zwischen 18 und 19 Uhr in einen Supermarkt und beobachte die Geschäftsleute, die eigentlich nur schnell was zum Abendessen holen wollen und wie viele hier komplette Warentürme zur Kasse balancieren. Würde der Ladenbesitzer an einigen Stellen zumindest Einkaufskörbe aufstellen (z.B. an der Ladenrückwand, weit weg von den Kassen), könnte er seinen Umsatz unter Garantie um einen beträchtlichen Teil steigern – mal davon abgesehen, dass sich die Kunden über diesen überaus freundlichen Service sehr freuen würden.





