Georg Weidner
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Bürgerentscheid zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg (Würzburg)

Oh, mon dieu! Die Würzburger sind nicht nur deutsch, nein sie sind auch fränkisch! Das bedeutet neben einer Vorliebe für ausgezeichneten Wein auch eine tiefe Verehrung des Status quo. Leider bekommt das diesmal die FH-Würzburg (also wir Studenten) zu spüren:

Die FH-Würzburg besitzt einen Acker am Sanderheinrichsleitenweg, welcher an der Uni auf dem Hubland endet:


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Hier soll ein Neubau für die Fachbereiche Gestaltung und Informatik-Wirtschaftsinformatik entstehen, die momentan über die ganze Stadt verstreut sind: Mit dem Neubau werden aus 11 genutzten Gebäuden 3! Nach langer Zeit hat der Freistaat Bayern endlich 31 Millionen Euro für den Neubau bereitgestellt – doch leider versuchen nun vor allem die Anwohner den Bau per Bürgerentscheid zu verhindern.

Leider werden die Argumente von einigen Seiten immer abstruser, was einer schnellen Entscheidungsfindung wahrlich nicht entgegen kommt. Dabei wäre das so wichtig - denn immerhin steht bald der doppelte Abiturjahrgang vom G8 an, und die Leute wollen ja auch irgendwo was lernen.

Da wird behauptet, der Alandsgrund (Natur pur…) würde bebaut werden, dabei wird auf dem Acker nebenan gebaut und das Biotop sogar ausgeweitet. Oder die FH solle sich ein anderes Grundstück in der Innenstadt suchen: Glaubt mir, wenn es da was gäbe würden wir das mit Handkuss nehmen

Ich kann ja verstehen, dass es Bedenken wegen dem Verkehr gibt – doch frage ich mich: 8 verstreute Standorte der FH in der Stadt weniger und dafür einige hundert Leute mehr, die zu den 10.000en der Uni am Verkehr teilnehmen. Ob sich da wirklich merklich was ändert…?

Ach – zu den Leighton Barracks: Die Amerikaner haben bisher nur gesagt, dass sie abziehen – nicht aber wann! Wer in der Vergangenheit beobachtet hat, wie laaaaange es dauert bis die Amerikaner solch eine  Entscheidung durchziehen – sorry… aber bis das soweit ist haben wir das G7. ;)

Im ernst: Jeder der meint wir sollten den Abzug abwarten und solange noch so weitermachen wie jetzt, den lade ich herzlich zu einer Führung durch unsere Studienhallen ein!

Stimmt eigentlich das Gerücht, dass das FH-Gebäude in der Münzstraße mal ein Parkhaus war? – meterdicke Wände, die Pfosten in der Mitte der Hörsääle, keinerlei Steckdosen und das *Atrium* = ehemalige Auffahrt – sprechen doch klarfür die Theorie?

Special: Natürlich gehört zu einer Führung auch das Hetzen in weniger als 15 Minuten vom einen Stadtende zum anderen… you’ll love it ;)

Also liebe Würzburger: Bitte geht wählen! JA zum FH-Neubau!

Wer sich traut darf gerne seine (ehrliche + objektive) Meinung als Kommentar hinterlassen :)

Weitere Links:

Update: Hier nochmal der Baugrund in der Übersicht:

Die FH baut nicht auf dem Alandsgrund, sondern am Sanderheinrichsleitenweg!
Dies wird von der Bürgerinitiative (bewusst?) falsch dargestellt!

sanderheinrichtsleitenweg

14 Kommentare zu "Bürgerentscheid zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg (Würzburg)"

[...] Blogosphäre kommt zu dem Thema langsam in Schwung. Immer mehr Studenten der FH melden sich zu Wort und geben ihren Unmut gegen den Bürgerentscheid und ihr Ja zum Standort [...]

Der Alandsgrund-Bürgerentscheid im Netz bei Würzblog / 20. Juni 2008, 16:53

FH Neubau – JA zur Ausbildung in Würzburg…

(Bildquelle: Würzburg AG)

“Willkommen in der Universitätsstadt Würzburg…” Mit diesem Satz werden Besucher der Stadt schon am Bahnhof empfangen. Würzburg ist stolz darauf. Und Würzburg bildet nicht nur an der Universität sondern auch …

Philipp Stenglin / 21. Juni 2008, 10:19

Super Beitrag und gut auf den Punkt gebracht! Vor allem diese ewige Lüge, dass man doch schnell mal und einfach in auf das Gelände der Leighton Barracks könnte, kann nicht oft genug richtig gestellt werden. An anderer Stelle schreiben die Gegner, man könne schon in acht Monaten da oben “einziehen”. Die werden immer abstruser in ihrer Argumentation, weil man ihnen mit Beiträgen wie diesem hier die (eigentlich nie vorhandene) Substanz entzieht.

Mario Fischer / 25. Juni 2008, 6:36

Recht habt ihr!
Ich selber bin zwar Student an der Uni aber eure ” Zustände” sind mir ebenfalls bekannt. Die Uni hat ebenfalls mit der Problematik der Leightons zu kämpfen und daher sind schnelle Maßnahmen erforderlich Möglichkeiten für verbesserte Bildung in Würzburg zu schaffen. Die BI- Alandsgrund argumentiert heute mit den selben abschweifenden Thesen wie beim Bürgerentscheid ” Arcaden” mit Bahnhofsneubau. Damals waren sie durch absolut schwache Argumentation in der Lage dies zu stoppen. Bitte lasst es diesmal nicht geschehen. Also Bürgerentscheid 2 wählen, und auch bitte wählen gehen.

PS: Die Nähe der Baufläche ermöglicht auch eine engere Kooperation zwischen Uni und FH was uns in Zukunft übermäßige Neuschaffung von Ressourcen für den Hochschulbetrieb in Würzburg sparen könnte

Hajo Witgrefe / 8. Juli 2008, 21:18

NEIN zur Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg

Es gibt einen entscheidenden Grund es nicht zu tun:

Nicht aufgrund des Standortes und mangelnder Integration in die Natur.

Es ist ebenso richtig, dass der Standort Würzburg als Universitätsstadt sich weiter entwickeln muss. Denn wer aufhört sich zu verbessern, hört er auf gut zu sein.

Aber….
da ich selbst Studierender der FH (Kommunikationsdesign) war und um die Architektur der Universitäten als “User” Erfahrung habe, kann ich nur sagen dass das “neue Gebäude” für den Studierenden nicht nach unserem Wissen von den Bedürfnissen des Menschen und der Wirtschaftlichkeit ausrichtet.

Was nach außen schlicht ein Affront an die Fähigkeiten und kulturellen Notwendigkeiten im Leben des Menschen ist, macht nach innen keinen besseren Eindruck. Eine Denk-Fabrik sonders gleichen. Eine schnöde Architektur wie auch schon die Profit-hechelnden und wirtschaftlich fraglichen “Arkaden”. * Einfallslos und öde. Die nur durch ihre eintönende Größe beeindrucken kann.

In diesem Bau sind folgende wichtige Punkte zu kurz gekommen:

Die energetisch-wirtschaftlich Rentabilität:
man redet von Kosten, lässt aber die Folgekosten völlig außer acht. In einer Zeit rasant steigender Energiepreise von 50%-60% Prozent in zeitnahem Abstand, ist dieser Aspekt völlig außer acht gelassen worden. Wo ist die Solaranlage oder vielleicht sogar ein Windrad oder die Ausgefeiltheiten der Technik verliebten deutschen Ingenieurskunst. Die sich bei steigender Inflation und horrenden Energiepreisen wahrscheinlich schon in weniger als 10 Jahren amortisiert haben werden.
Aber vielleicht hat man ja schon einen bindendenen Energie-Abnahme-Vertrag mit den hiesigen Kraftwerken.
Ich bin mir sicher, dass im Nachhinein nichts der Gleichen geschehen wird. Dinge die man vorher plant sind am Wirtschaftlichsten und sinnvoll. Alles was nach gebessert wird ist dem Zufall der mangelnden Liquidität der Stadt überlassen.

Kulturelle und menschenwürdige Archiketur

Eine Architektur ist nur in soweit erfolgreich als dass er für Ihn und von ihm geschaffen wurde. Alle öffentlichen Bauten sollten für den Menschen geschaffen sein und nicht für den Zweck. Dieser Bau entspricht nicht den kulturellen Erfordernissen und Vielfältigkeit menschlicher Errungenschaften. Eine Denk-Fabrik mit einem Anlitz als hätte sich seit dem Beginn der Plattenbauten in der Architektur nichts mehr getan. Das klingt sehr polemisch. Ist es auch. Karikiert den Bau allerdings im Wesentlichen. (Es erinnert mich wirklich an sozalistischer Baukunst der DDR)

Mangelndes geopolitisches Konzept

Eine weiterer wichtiger Punkt ist die Erschaffung neuer Studienplätze im gleichen Umfang wie die Entstehung neuen Wohnraums. Bezahlbar für Studenten und eine Entlastung für die Mietpreise der Einwohner die mit steigenden Anzahl der Studierenden einhergehen. Nur so ist ein “Denklerblock” erklärbar, der mit seinen katastrophalen Zuständen sowie völlig überzogenen Mietpreisen und Kautionen, die man einklagen muss, weiterhin möglich ist. Ohne Wohnraum kann auch keine Universitätsstadt expandieren.

Ich denke, dass letztendlich die so propagierte „Integration in die Natur“ und die damit einhergehende Schaffung von Biotopen nur durch den öffentlichen Druck zu Stande kommt und nicht weil man voraus schauend denkt. Im freien Wettbewerb würde man versuchen einem Kunden schon im vornherein den Wunsch von dem Lippen abzulesen und ihm das gewünschte Produkt anzubieten bevor er sich beschwert oder davon läuft. In der gängigen Politik will man zuerst unser Geld und dann bekommt man häufig ein Produkt das nicht mal im entferntesten damit etwas zu tun hat was sich der Staastsbürger wünscht und als sinnvoll erachtet.

Deshalb ein „NEIN, zur Fachhochschule am Sanderichleitenweg“. Ein „Ja“ für eine sinnvolles Neukonzept auch an gleicher Ort und Stelle. Mir scheint unserer Stadt ist etwas verplant, nach 10 Jahre planen.

Nichts für Ungut, sagt einfach NEIN.

Bürger Lars Patzo

*) (Siehe auch WDR-Beitrag über einen der ersten Gründer von City-Zentren in Deutschland, der den wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt absolut in Frage stellt. Ausgestrahlt am Abend nach der Abstimmung)

Emanuel / 20. Juli 2008, 16:57

Lieber Bürger Lars Patzo,
das mag ja schon und gut sein, was Sie sich da ausgedacht haben bzw. Ihre Meinung also solche ist zu respektieren. Leider ist es nun aber beim Staat so -und da beisst keine BI-Maus den Faden ab-, dass Gelder nicht “aufgehoben” werden können. Was in einer Haushaltsperiode nicht gebraucht wird, wird für andere Zwecke freigegeben.

Darüber kann man jammern, aber es hilft nichts. Es ist so. Das ist es ja, was auch viele BI-ler nicht verstehen. Wenn jetzt nicht gebaut wird, ist das Geld weg. Und wir bekommen es weder nächstes Jahr, noch in absehbarer Zeit. Die Haushalte sind geplant. Gerade Bauvorhaben dieser Größenordnung kann man nicht eben schnell mal dazwischen schieben. Würde der Bau verhindert, gäbe es an einer anderen Stelle keinen. Nicht auf absehbare Zeit. Und es kommt noch dicker. Auch die in Aussicht gestellten Professorenstellen bis 2011 kämen dann nicht. Wozu auch. In die bisherigen Räume kann man keine Aufstockung der Studienplätze machen – also braucht man auch nicht mehr Lehrpersonal. Die Schüler des doppelten Jahrgangs schauen in die Röhre, weil hier keine nennenswerten Plätze da sind. Aber das ist ein anderes Thema und vielen Würzburger Eltern scheinbar noch nicht so bewußt.

So ein Gebäude wird ja auch nicht einfach so mal menschenunfreundlich geplant. Es gab einen Architekten-Wettbewerb, viele Einsendungen und viele Leute haben zusammen entschieden, welches die beste Alternative ist. Da waren auch viele Fachleute dabei. Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten. Aber sind Sie wirklich der Meinung, als Student mit der Ausrichtung “Kommunikationsdesign” kann man sich von außen SO fundiert eine Meinung bilden? Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass die anderen alle dümmer (verblendeter, unerfahrener etc) sind, als Sie? Was können Sie uns als Referenzen nennen, Ihre Meinung als eine kompetente anzusehen? Und wie stehen Sie dazu, dass Sie mit einem “Nein” den Bau nicht verlagern oder verändern, sondern grundsätzlich verhindern! Meinen Sie tatsächlich, lieber gar keinen Bau als diesen? Wie viele Bauten haben Sie denn schon als Experte begutachtet und welche Ihrer negativen Prognosen sind gegen den Mainstream der Experten dokumentierterweise eingetreten? Oder sollen wir das nun einfach so glauben?

Meinen Sie nicht, Sie lehnen sich damit nicht ein klein wenig zu weit aus dem Fenster? Wir hatten heute wieder eine Begehung mit Neubau-Gegnern. Ich hab den Eindruck, in Wü gibt es plötzlich viele Hobby-Stadtplaner. Viele meinen, alles viiiiel besser zu wissen. Letztlich hat aber bei Nachfragen keiner so richtig Ahnung über Hintergründe, Zwänge und organisatorische Notwendigkeiten. Mit einem Starrkopf braucht man nicht zu diskutieren, klar. Aber von Studenten erwartet man doch immer einen gewissen Weitblick in der Analyse und zumindest die Einsicht, selber noch zu wenig Erfahrung zu haben und daher besser Fragen zu stellen, als mit möglicherweise Halbwissen “Fakten” in die Welt hinaus zu blasen. Hat man Euch das im Studium nicht beigebracht? Folgenabschätzung? Abwägen? Alles fremd?

Scheinbar. Schade. Und offenbar nicht wirklich was gelernt im Studium (außer vielleicht reines Fachwissen). Verwechseln Sie das bitte nicht mit nicht gewollter Kritik. Die ist immer erwünscht und sie ist für eine Auseinandersetzung wichtig. Es geht HIER darum, voreilig falsche Schlüsse zu ziehen ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen. Und es geht um Selbstüberschätzung. All das ist KEIN Aushängeschild für einen angehenden Akademiker.

Mario Fischer / 20. Juli 2008, 17:58

Leigthon Barracks sind seit dem 15. Juli 2008 komplett geschlossen. Kein Wachpersonal mehr vorhanden. (Davon kann sich jeder selbst überzeugen) Menschenleer. Die Wohnblöcke sind schon seit 2 Monaten komplett dicht. Von einer Verzögerrung kann keine Rede sein.

Bürger Lars Schelm / 20. Juli 2008, 19:24

Hallo Mario Fischer,
letztendlich haben Sie sich sehr viel Zeit genommen meine Person in Zweifel zu ziehen. Da Sie mich aber letztendlich nicht kennen wird Ihnen das sehr schwer fallen. Ein Expertenteam, dass Sie nicht näher nennen wollen, stellt für mich kein schlagkräftiges Argument dar. Und einen Wettbewerb kann man natürlich am Besten in die gewollte Richtung steuern in dem man genaue Angaben zum gewünschten Erfolg macht oder es einfach unterlässt.
Natürlich ist negative Kritik immer leicht ausgesprochen ebenso kann man die Dinge jedoch auch leicht Schönreden.
Letztendlich bleiben Fakten aus:
zur Wirtschaftlichkeit, was wurde dafür getan? Wäre dem so, hätten Sie sofort ein Argument auf der Hand gehabt.
Ein Plattenbau bleibt ein Plattenbau, auch wenn man ihn mit Lametta behängt.
Ganz davon abgesehen dass es nicht meinem ästhetischen Bewußtsein entspricht, weis ich auch aus eigenen Recherchen und Arbeiten, dass es auch anders geht. (Es gibt übrigens auch eine Zusammenarbeit zwischen Komm-Designern und Architekten, jeder kann von jedem lernen wenn er bereit ist es zu tun)

Ich kann Ihnen da nur ans Herz legen, dass für ein Gelingen Ihres Vorhabens eine argumentative Ausgewogenheit von Nöten ist. Nicht in dem man mit nichtssagenden unbekannten Expertenwissen um sich schmeißt. So wird man zumindest die Gegner nicht überzeugen können.

Keines meiner Argumente haben Sie widerlegt.
Ergo. Sie hatten bis dato keine dagegen.

Über die Widersprüchlichkeit städtischer Bauvorhaben ist schon viel diskutiert worden.

Letztendlich präsentieren und vertreten auch Sie in diesem Fall eine halbherzige Lösung nach 10 Jahren Planung.

Letztendlich wird der Neubau der FH nicht wegen der Stellen der Professoren gebaut sondern für die Studenten.
Natürlich ist Etwas besser als gar Nichts. Spricht jedoch für eine Legitimation zur Widerholbarkeit. unbefriedigender weiterer Bauvorhaben.

Siehe Marktplatz, siehe Arcaden, siehe Geländer am Main-Ufer..etc.

Da dürfen Sie sich nicht wundern, wenn eine Entscheidung dagegen aus einem ganz anderen Grund stattfindet als Sie es sich vorstellen können. Vielleicht ist es den Bürgen diesmal einfach zuviel des Guten. Ob die Entscheidung der Bürger logisch sein wird oder nicht, letztendlich kann eine Entscheidung bereits aus einem ganz anderen Grund getroffen worden sein.
Wir werden sehen. Nicht ich stelle mich als großen “Experten” dar sondern Sie stellen den Bürger als nicht urteilsfähig dar, das ist entscheidend.

Und das “Ja” vor dem Bürgerentscheid-Titel wird daran nichts ändern.
Was nützt mir ein Gebäude, das später wieder ein riesiges Loch in den Haushalt schlägt. Es wäre sehr nützlich wenn Sie denn einfach Mal Fakten nennen würden.
Und ganz nebenbei, was hat meine Person mit dem Bauvorhaben zu tun, können Sie mir das plausibel erklären.
Im übrigen ist jeder “”Experte” käuflich. Je nachdem welches wirtschaftliche Interesse er verfolgt, wird sich seine Aussage danach färben.
Wichtig ist nur ein Resultat, das vom Bürger verstanden wird. Man könnte vermuten, dass es in der Vergangenheit nicht überzeugend statt gefunden hat, sonst wäre dieser Bürgerentscheid nie zustande gekommen.

Patzo / 20. Juli 2008, 21:27

>Keines meiner Argumente haben Sie widerlegt.

Muss ich auch gar nicht. Wollte ich auch gar nicht. Sie haben das prima mit Ihrer Antwort belegt was ich bereits vermutet habe – und jeder kann sich jetzt ein eigenes Bild darüber machen. Möglicherweise anders, als Sie sich das denken – aber das bleibt dem Leser überlassen ;-)

Mario Fischer / 21. Juli 2008, 6:28

Lieber Bürger Lars Schelm bzw. Patzo,

leider klingen Ihre *Argumente* allesamt doch sehr polemisch, auch weil Sie keinerlei Quellen Ihrer Informationen nennen. Trotzdem ganz kurz ein paar Sätze von mir dazu:

- Grundsätzlich soll ein FH-Neubau kein Prestigeobjekt sein – es muss mit dem verfügbaren Geld ein maximaler Nutzen gewährleistet werden. Dass dabei des Design womöglich etwas auf der Strecke bleibt ist sicherlich kein Beinbruch.

- Den Neubau ablehnen, weil sich auf dem Dach kein Windrädchen dreht? Jetzt bringen Sie mich aber schon zum lachen… Übrigens: Der Spiegel hat vor einigen Monaten ausgerechnet, dass sich ein Windrad bei derzeitigem Stand der Technik Zeit seines Lebens nicht amortisieren kann – zu hohe Herstellungs- und Wartungskosten.

- Was hat die Schaffung von Wohnraum mit dem Neubau der FH zu tun? Eigentlich sollte sich die Innenstadt nach Ihrer Argumentation doch freuen da viele Stundenten Richtung Hubland an den Stadtrand ziehen werden?

- Integration in die Natur: Bei jedem staatlichen Bauprojekt müssen für bebaute Flächen Ausgleichsflächen geschaffen werden. Da können Sie noch so viel hineininterpretieren, das ist seit vielen Jahren gesetzlich so geregelt. Weitere Infos wird Ihnen dazu z.B. gerne das Amt für ländliche Entwicklung in Würzburg geben.

Zu Ihrem Beitrag als Lars Schelm – die Leightons wären frei:
http://www.fh-neubau-hier.de/2008/07/16/burgerinitiative-raumt-ein-dass-leightons-bis-2011-nicht-bezugsfertig-sind/

Also nichts für ungut, aber jetzt bitte erstmal informieren und dann ohne Polemik weiter diskutieren ;-)

Georg

Georg / 21. Juli 2008, 10:46

Die Angeabe zur Räumung der Leighton Barracks sind nicht sehr überzeugend.
Siehe hier:
http://www.mainpost.de/lokales/franken/Franken;art1727,4490574

Salut für die letzten US-Soldaten
Flugabwehr-Brigade holt Fahne in Leighton Barracks ein – Räumung bis September
Das Ende der US-Armee in Würzburg ist einen großen Schritt nähergerückt: Mit einer Militär-Zeremonie wurde am Dienstag die Fahne der 69. Flugabwehr Artillerie Brigade (ADA) eingeholt. Es war die Verabschiedung der letzten 60 Soldaten in den Leighton Barracks. Bis Ende September soll die Kaserne geräumt, bis Jahresende an den Bund übergeben werden.

Oder die Uni-Website:

http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/eine-chanc/

Eine Chance für die Uni

30.04.2007, 11:16 Uhr

Mit Bedauern hat Unipräsident Axel Haase die Nachricht vernommen, dass die US-Amerikaner die Leighton Barracks bis September 2008 räumen werden – einerseits. Auf der anderen Seite ist er allerdings auch froh über die Chance, die sich dadurch der Universität öffnet. Denn das Kasernengelände bietet Raum für die dringend notwendige Erweiterung des Hubland-Campus – und könnte so in Zukunft ein Ort internationaler Begegnung werden.

——

Strategisch und verkehrspolitisch sind die Leighton Barracks weitaus sinnvoller. Daraus resultiert auch eine immense Kostenersparnis.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bürger Lars Patzo / 27. Juli 2008, 15:33

Es würde dem wahren Stand der Dinge entgegen kommen, wenn Sie auch aktuelle Quellen zitieren würden – und nicht überholte Quellen, die Ihrer Argumentation entgegen kommen:

http://www.fh-neubau-hier.de/2008/07/16/burgerinitiative-raumt-ein-dass-leightons-bis-2011-nicht-bezugsfertig-sind/

http://www.tvtouring.de/default.aspx?ID=1565&showNews=250809

Haben Sie Quellen zu Ihrem letzten Satz?

Georg / 27. Juli 2008, 16:25

“Bürger Lars Patzo” will es einfach nicht begreifen. Der Bau am SHL ist geplant, genehmigt und das Geld DAFÜR ist bereit gestellt. Wird dort nicht gebaut, ist das Geld weg – geht wo anders hin und kommt so schnell auch nicht wieder. Wir brauchen in 3 Jahren ein fertig eingerichtetes Gebäude für die Studentenberge.

Der Staat kann nicht einfach Geld “aufheben” und 2 Jahre später wieder ausgraben. Mal mit Kammeralistik beschäftigen! Lieber Lars Patzo: Man muss dieses Jahr noch mit dem Bauen anfangen, sonst wird das nichts mehr. Wir bekommen das Geld NUR wg. der Studentenberge 2011. Ein Bau, der dann nicht fertig ist – nützt nix mehr. Dann gibts auch kein Geld? Ist das SO schwer zu begreifen?

Klar wäre auf lange Sicht ein großes Campusgelände für alle besser. ABER ES GEHT AUFGRUND DER ZEIT NICHT…! So, und jetzt kommt am besten wieder eine Antwort, dass die Ami doch jetzt abziehen und dass es trotzdem schön wäre wenn… Oder?

Mario Fischer / 27. Juli 2008, 16:47

[...] nun ist der Bürgerentscheid zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg (ich berichtete) entschieden und voller Stolz darf ich mitteilen: Wir haben es [...]

Bürgerentscheid zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg entschieden | Georg Weidner / 28. Juli 2008, 2:59

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